Nur am Standort Dinslaken

Fragen?

Richtig vorbereitet: Wichtige Hinweise zum Lungenkrebs-Vorsorge-Screening.

Mehr Infos Lungenkrebs-Screening

Für Patienten und überweisende Ärzte.

Termin vereinbaren

Für einen Lungenkrebs-Screening-Termin können Sie nur telefonisch einen Termin vereinbaren.

Lungenkrebs-
Screening

Nur am Standort Dinslaken.

Früherkennung kann Leben retten

Lungenkrebs verursacht im frühen Stadium häufig keine Beschwerden. Genau deshalb ist die Früherkennung bei Risikopatientinnen und Risikopatienten besonders wichtig. Mit dem neuen Lungenkrebs-Screening steht seit dem 01.04. erstmals eine strukturierte Früherkennungsuntersuchung für Menschen mit erhöhtem Risiko zur Verfügung. Ziel ist es, mögliche Veränderungen der Lunge bereits in einem frühen Stadium zu erkennen – oft noch bevor Symptome auftreten. Die Untersuchung erfolgt mittels moderner Niedrigdosis-Computertomografie (Low-Dose-CT) und dauert nur wenige Minuten.

Unsere Radiologen besitzen die erforderliche Q2-Zusatzqualifikation zur Lungenkrebsfrüherkennung.

Qualifiziert

Kooperationspartner der Onkologie

Kooperationspartner des Lungenzentrums

Wer kann am Lungenkrebsscreening teilnehmen?
  • Patieninnen und Patienten die das 50. Lebensjahr vollendet, das 76. noch nicht vollendet haben
  • Aktive oder ehemalige starke Raucherinnen und Raucher
  • Mit mindestens 15 Packungsjahren
  • Rauchdauer über mindestens 25 Jahre
  • Rauchstopp liegt nicht länger als 10 Jahre zurück

Ein Packungsjahr entspricht einer Packung Zigaretten täglich über ein Jahr hinweg. Wer beispielsweise 20 Jahre lang täglich eine halbe Packung geraucht hat, erreicht 10 Packungsjahre.

Das Screening ersetzt keinen Rauchstopp, kann jedoch helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Zahlen die gesetzlichen Krankenkassen das Lungenkrebs-Screening?

Seit dem 01.04.2026 gehört das Lungenkrebs-Screening für bestimmte Risikogruppen zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. 

Voraussetzung ist, dass die medizinischen Kriterien erfüllt sind und die Teilnahme zuvor ärztlich geprüft wurde. 
Ausführliche weitere Informationen liefert dieser Link zur Info-Page der Kassenärztlichen Bundesvereinigung kbv.de

Benötige ich eine Überweisung zum Lungenkrebs-Screening?

Vor der Teilnahme erfolgt eine ärztliche Prüfung der Voraussetzungen. Die Überweisung kann beispielsweise über Ihre Hausarzt- oder Lungenfacharztpraxis erfolgen.

So verläuft ein Lungenkrebs-Screening

Schonend, schnell und präzise
Die Untersuchung erfolgt mit moderner Niedrigdosis-CT-Technik und dauert nur wenige Minuten. Kontrastmittel ist hierfür nicht notwendig. Während der Untersuchung entstehen hochauflösende Aufnahmen der Lunge bei deutlich reduzierter Strahlenbelastung. Schmerzen oder besondere Vorbereitungen sind in der Regel nicht erforderlich.

Die Auswertung erfolgt durch erfahrene Radiologinnen und Radiologen und wird zusätzlich durch KI-gestützte Analyseverfahren unterstützt.  

Wie hoch ist die Strahlenbelastung beim Lungenkrebs-Screening?

Die Untersuchung erfolgt als spezielle Niedrigdosis-CT mit deutlich reduzierter Strahlenbelastung.

Muss ich nüchtern erscheinen?

Nein. Für die Untersuchung ist keine besondere Vorbereitung notwendig.

Warum wird KI beim Lungenkrebs-Screening eingesetzt?

Die KI unterstützt unsere Radiologinnen und Radiologen dabei, kleine Rundherde beim Lungenkrebs-Screening noch präziser zu erkennen und im Verlauf zu beurteilen.

Was geschieht mit dem Befund?

Der fertige Befund wird Ihrem überweisenden Arzt digital über die elektronische Patientenakte oder alternativ per Fax oder Post übermittelt.

Was passiert bei einem auffälligen Befund?

Nicht jede Auffälligkeit bedeutet automatisch Krebs. Sollte eine weiterführende Abklärung notwendig sein, erfolgt diese in enger Zusammenarbeit mit spezialisierten Zentren.

Wie hoch ist die Gewichtslast des CT?

Der Computertomograph in Dinslaken ist mit einem Gewicht bis zu 307 kg möglich – in Duisburg bis 150 kg ausgelegt.

Zur Internetseite des 
Gemeinsamen Bundesauasschuss

Ansehen

Weiterführende Informationen Lungenkrebs-Screening des dkfz.

Ansehen

Zur Internetseite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

Ansehen